Ausschnitt Hausinventar Liste mit Prioritäten

First things first – Zündstoff Prioritäten

Ich sag dir was, jetzt geht es plötzlich Schlag auf Schlag – von einer dahinplätschernden Zähflüssigkeit haben wir jetzt auf Mach 3 (Erläuterung Mach-Zahl auf Wikipedia) beschleunigt! Schon Ende der kommenden Woche soll mit dem Aufbau unseres Ferienhauses in den fernsten Outskirts von Jokkmokk begonnen werden. Wir haben einerseits richtig Schmetterlinge im Bauch vor Vorfreude, andererseits tut sich im Zusammenhang damit eine organisatorische Baustelle nach der anderen bei uns Zuhause auf. Eine davon ist das vernünftige Setzen von Prioritäten, welche Gegenstände wir dort oben wirklich zuerst benötigen – und da zeigen sich nun unterschiedliche Meinungen.

Aber vorab ein paar wichtige Basis-Infos:

Eingeschränkte Möglichkeiten

Für uns gibt es im ersten Jahr exakt diese Möglichkeiten, Gegenstände nach Lappland zu bringen:

Versand per Post

Wir könnten im Vorfeld Kisten mit der guten alten Post nach Schweden zu Maggi und Bengt schicken.

Das kann man den beiden jedoch echt nicht unbegrenzt zumuten, schließlich muss dann einer zuhause warten, um die Sendung entgegen zu nehmen. Das werden wir uns also sehr gut überlegen, was wir schicken und ob wir schicken.

Preisbeispiel, Stand heute: Für einen Karton mit den maximalen Abmaßen 120 x 60 x 60 cm und einem max. Gewicht von 20 kg kostet 33,99 € (online 31,99 €), inklusive bis 500 € Transportversicherung pro Paket. Mehr Infos? Hier!

Vor Ort anschaffen

Anschaffungen vor Ort werden den größten Teil ausmachen. Hier sind die Prioritäten klar. Im ersten Jahr geht es um eine Küche, wenn wir Glück haben, vielleicht noch Tisch und Stühle. Aber ansonsten?

Bett? Die Matratzen können erst einmal auf dem Boden liegen! Sofa? Da können wir erst einmal auf den Matratzen rumlümmeln. Alles geht halt nicht sofort. 

Auch Lebensmittel bzw. Produkte des täglichen Bedarfs sind nichts, was wir aus Deutschland anschleppen würden. Denn wenn du so wenig Platz im Auto als Stauraum hast, hat natürlich jeder Kubikzentimeter einen gewissen Wert – und darum kämen wir nicht auf die Idee, den Platz für ein 8er Paket Klopapier zu verplempern. 

Beim Mitnehmen bzw. Verschicken geht es also in erster Linie um kleineren Hausrat. Und so lang wir hier in Deutschland tolle Dinge bereits doppelt haben, möchten wir die logischerweise mitnehmen. Spart ja nicht zuletzt bares Geld!

Du sagst, Schweden ist teuer?

Guter Einwurf, das „sagt man so“, aber stimmt das tatsächlich? Wir haben dazu zwar seit Jahren Erfahrungswerte gesammelt und eine Meinung, aber dazu mache ich mal einen richtigen Preisvergleich – unsere typischen Produkte in Deutschland mit vergleichbaren in Schweden. Dann sehen wir das schwarz auf weiß hier im Blog. 

Auto

Wir fahren im Herbst zum ersten Mal in unser Haus und natürlich haben wir ein wenig Ladefläche im Auto. Die ist allerdings begrenzt. Aber du kannst wetten, dass wir perfektionistisch packen werden, bis auch keine einzige Briefmarke mehr irgendwo noch dazwischen passt.

Du darfst nicht vergessen, dass man für ein Haus ohne fließendes Wasser und Strom ein wenig andere Gegenstände braucht als für ein normales Haus. Was also definitiv schon einen gesicherten Reiseplatz im Auto hat, sind lebensmittelechte Kanister (Made in Germany!) für Wasser, denn Wasser holen wir da ja aus dem See. Diese fassen 22 Liter, davon haben wir jetzt 2 Stück. 

Praktisch, dass die fast 9 cm Öffnung haben, denn dadurch können die schon auch von innen komplett mit kleinem Hausrat gefüllt werden, um Stauraum im Auto zu schinden!  

Wasserkanister von Hünersdorff

Du verstehst jetzt, dass mit Fingerspitzengefühl abgewogen werden muss, was wir im ersten Jahr brauchen. Bislang war das gefühlt mein Job, aber fein stufenweise zeigt der Grinch jetzt, was er drauf hat.

Meine Liste

Wie ich im Artikel Die Dekoqueen und der Grinch schon beschrieben habe, habe ich mir die Mühe gemacht und wochenlang mit Herzblut und viel Fleiß an einer „Bedarfsliste“ gesessen. Auf dieser Liste finden sich beachtliche 505 Positionen derzeit, fein säuberlich sortiert nach meinen Prioritäten von „muss sofort“ über „kann später“ bis hin zu „wär schön, muss aber nicht unbedingt“, ihn hat es da ja noch nicht interessiert. 

Falls du jetzt findest, dass das viel ist: Mach doch mal eine Inventurliste deiner Wohnung, dann sprechen wir uns. 

Harald hat sich nicht gerade für meine Listen interessiert, fand ich schon unschön. Dass er immer wieder betont hat, dass es doch nur um ein Ferienhaus geht, das war dann wohl schon Stufe 1. 

Der erste offiziell gepackte Karton

Klassisch gepackte Kartons können wir im Auto nur rund 2 mitnehmen, der Rest Platz wird von anderen großräumigeren Wichtigkeiten vertilgt, so zum Beispiel den Kanistern. 

Vor ein paar Tagen hat Harald nun einfach so den ersten Karton fertig gepackt. Zur Erinnerung: 50% des Kartonplatzes. Und auch wenn die Dinge darin ansonsten wirklich sinnvoll waren (das war ein Lob!), wozu braucht man bitte im allerersten Jahr 5 (!) Messer? Nein, keine Messer im Sinne von Besteck, auch nicht im Sinne von klassischen Küchenmessern, sondern Messer dieser Art: 

Equipment - Messer in Maggis Küche

Dass ich die Messer in der Küche benutzen könne und sie außerdem unglaublich wenig Platz im Karton eingenommen haben, hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt. Stufe 2. 

Kompetenzüberschreitung!

Seitdem er nun diesen Karton gepackt hat, glaubt er, dass er ein erweitertes Mitspracherecht hat, was im ersten Jahr mit muss und was nicht. Erweitert, weil vieles, was mit muss, den Bereich Küche z.B. betrifft und der ist mir. Ich koche, also weiß ich am besten, was essenziell ist und was nicht, oder? Da setze dann wohl ich die Prioritäten.

Als wir dann eine Diskussion darüber begannen, was in den Kanistern verstaut werden sollte, war das die finale Stufe. Er kam nämlich auf die sensationelle Idee, dass man aufgrund der großen Öffnung pro Kanister bestimmt 4 Flaschen Wein unterbringen könne. Wertvollster Stauraum für Wein? Hä? Stop! 

Fest steht (zumindest für mich): Karton 2 ist meiner. Schauen wir mal, wer schneller ist! May the best one win. 

Mein Tanzbereich - dein Tanzbereich

„This is my dance space – this is your dance space. I don’t go into yours, you don’t go into in mine. You’ve got to hold the frame!“, das versuchte dereinst schon der hoch geduldige Tänzer Johnny seiner doch zunächst etwas tolpatschigen Tanzpartnerin Baby zu erläutern. Wer die Rolle des Johnny übernimmt und wer bei uns Baby ist, dazu sag ich jetzt nix. 

Darum jetzt für dich diese Schlüsselszene aus dem Film zur Untermalung. 

Bildschirmschoner bzw. Platzhalter vor Filmen auf der Webseite
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