Unser Haus in Lappland im Schnee

Unser Häuschen im Schnee

„Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See“ – das ist das, was mir beim ersten Anblick dieses Fotos unseres Häuschens im Schnee einfiel.  In dem Fall gilt es natürlich, den Weihnachtsfaktor auszublenden, denn diese „Jahreszeit“ liegt ja nun schon eine Weile hinter uns. Ich persönlich freue mich alljährlich bei unserer klassisch, rheinländischen Version von „Winter“ (anders: hahaha, eine Farce!) auf den Frühling. Winter gibt mir hier mal so gar nichts – in zwei Worten umschrieben: Dunkel und nass. Fertig! 

Was Hübsches auf die Augen gegen Winterblues

Du kannst dir sicher dann gut vorstellen, wie sehr wir uns freuen, wenn wir Fotos von dort oben bekommen, oder? Das sind die reinsten „Cliffhanger“ für uns!

Und der gute Helge hat uns welche geschickt, die zeig ich jetzt mal. Die sind von letzter Woche. 

Unser Haus mit Plumpsklo im Schnee

DAS nenn ich mal Schnee, was? Jungejunge! Und was Harald und ich beide enorm faszinierend finden, ist das Licht. Das ist ganz weich. 

Hast du dir das so vorgestellt? Schließlich sagt man ja immer, dass es dort oben im Winter nur dunkel ist. Wir sehen aber hier, dass die richtig dunkle Zeit Ende Januar aber schon wieder vorbei ist. 

Wenn du deinen Blick jetzt einmal sehr konzentriert auf das kleine Gebäude rechts im Bildrand schwenkst, kannst du ungefähr erfassen, wie viel Schnee dort liegt. Das ist unser Plumpsklo, für die, die das nicht direkt erkannt haben.

Exkurs: Übrigens beschäftige ich mich derzeit unter anderem sehr mit dem Innendesign dieses „Häuschens“, was bei Harald starkes Augenrollen verursacht. Und ich hoffe, dass er nicht in Ohnmacht fällt, wenn er es das erste Mal fertig gestrichen und eingerichtet sehen wird – aber das nur am Rande.

Hier sieht man das noch einmal genauer:

Verschneite Grüße das Haus im Schnee

Halten die Dächer denn die Schneelast aus?

Das war die erste Reaktion bzw. Frage von Julian, dem Freund unserer Tochter Hanna, als er das Foto gesehen hat.

Antwort: Das werden wir ja sehen! 😉

Scherz beiseite: Helge hat gesagt, er würde zusehen, dass er die Zeit findet, die Dächer abzuräumen. Sicher ist sicher!

Denn Fakt ist, dass egal, wie soft der Schnee auf den ersten Blick aussehen mag, er hat dann doch ordentlich Gewicht.

Im Schnee zeigte sich ein Problemchen

Wir gehen dicht um das Haus herum, wenn wir hinein wollen. Die Haustür ist auf der Rückseite. Der Weg führte daher bislang also direkt an der Hauswand entlang, ist halt kürzeste Strecke und so.

Worüber wir nicht nachgedacht haben und was wir glasklar ändern müssen, ist das hier: 

Ähm ja, das wird so, zumindest im Schnee, nicht funktionieren! Da kommst du schlicht schlecht durch, zumindest müsste man ordentlich an die Schippe, um den Weg auch im Schnee beizubehalten. Was aber noch viel Wesentlicher ist: Den Weg dort zu belassen, wäre im Winter auch schlicht gefährlich! Wenn der Schnee aus Versehen vom Dach rutscht, während man dort lang geht, dann aber Prost! Und meine langjährige Lebenserfahrung sagt mir, dass ich die erste Kandidatin für eine Tonne Schnee auf dem Kopf wäre. 

Übrigens hat uns Maggi das schon Ende Oktober als erste drauf hingewiesen, als der erste Schnee gefallen und sie mit Bengt dort war, um nach dem Rechten zu sehen. 

Das sind eben so Erfahrungen, die muss man erst einmal machen, um daraus zu lernen. Der Weg wird definitiv einen größeren Bogen schlagen müssen zukünftig!

Abschließende Wohltat

Aber lass uns nicht über Problemchen philosophieren. Stattdessen schließe ich diesen Beitrag mit diesem Foto noch einmal ab.

Dieses Haus.

Dieser Schnee.

Dieses Licht.

Hach.

Scotty, beam me up! Please!

Unser Haus in Lappland im Schnee

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