Der Besuch hat einen Exmo dabei

Besuch aus Deutschland

Wir hatten es im vergangenen Herbst gerade so nach oben ins Häuschen geschafft, da stand bereits ein Highlight an: Besuch aus Deutschland hatte sich angesagt. Das war der erste Besuch aus Deutschland überhaupt und dann direkt ein ganz spezieller für mich. Außerdem freuten wir uns wie Bolle darauf, dass wir unser Haus, unser Leben dort, na, das große Ganze zeigen konnten. Wir sind nun wahrlich extrem stolz darauf, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Besuch vom Familienabenteuer 4x4

Anne und ich sind bereits einige Jahre befreundet. Eigentlich wohnten wir in Deutschland gar nicht weit auseinander, haben uns aber – unter anderem wegen Corona – fast gar nicht gesehen. Daher fand ich es extrawitzig, dass wir uns nun ausgerechnet gut 2.700 km von Zuhause entfernt wiedersehen würden.

Hinweis: Die Fotos in diesem Text stammen von Anne. Ich durfte sie für diesen Text leihen. Danke!

Ausgestiegen!

Anne, Benny & ihr kleiner Sohn haben nämlich ihr altes Leben erst einmal hinter sich gelassen und reisen dahin, wo das Interesse sie hinweht.

Dafür haben sie ein Expeditionsmobil (kurz: Exmo) gekauft und haben nun ihr Zuhause stets bei sich.

Die Fahrt durch Schweden war der erste Trip nach Kauf des Exmos, ein spannender Testlauf, bevor es in die echte Ferne gehen sollte. Das war gleichzeitig die Chance auf unser Wiedersehen!

Aktuell sind sie übrigens in Costa Rica (Zentralamerika), waren vorher in Panama. Ja, mit dem Exmo im Gepäck, das wurde eigens dafür nach Übersee verschifft.

Lass dich ein wenig mitnehmen

Jetzt hat Anne endlich eine Webseite über die persönlichen Familienabenteuer online gestellt. Das ist toll, denn dann kannst du bei Interesse aus der Ferne ein wenig dabei sein und mitfiebern. Auch wenn bislang noch nicht so viele Beiträge da sind, bin ich mir sicher, dass da nach und nach viel mehr dazu kommt. Hier geht es ohne Umwege zum Blog: Familienabenteuer 4×4

Ich finde, dass schon die Einleitung auf der Startseite Lust auf mehr macht:

„Dass wir, Benny & Anne, einmal 10m² unser Zuhause nennen würden UND glücklich damit sind – wer hätte das gedacht? Am allerwenigsten wohl wir selbst!

Seit Juli 2021 sind wir mit unserem 4-jährigen Wirbelwind in unserem Expeditionsmobil unterwegs. Und zwar nicht nur als Schönwetter-Camper, sondern Vollzeit. 24/7 echtes Vanlife.“

Holterdipolter - da kommen sie

Auch wenn weite Teile der Strecke von Jokkmokk raus zu uns aus Schotterstraße besteht, ist dieser Teil aber doch relativ gut zu befahren. Die letzten 3 Kilometer, die in Form eines Privatwegs hinter einer Schranke liegen, haben es hingegen in sich. Da fährt man am geschmeidigsten etwas SUVartiges (wobei manche selbst da mit normalen PKWs fahren), es geht mehr oder minder im Schritttempo voran wegen diverser Unebenheiten.

Das war für den Exmo jedoch kein Problem, wie man auf dem nachfolgenden Film von der Ankunft sehen kann – so tuckerten unsere Familienabenteuerer bis auf rund 300 m an unser Häuschen heran. Da liegt ein größerer Wendebereich oder Platz, wo sie ideal über Nacht bleiben konnten.

Bildschirmschoner bzw. Platzhalter vor Filmen auf der Webseite
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Alternativ kannst du auch diesen Link benutzen, der dich direkt zum Video auf die Website des Videoanbieters bringt: https://vimeo.com/676578168

Helge schafft es übrigens deutlich näher an das Haus ran – mit seinem Fahrzeug hat er kein Problem bzw. würde er auch keins sehen, wenn es eins gäbe, denn er ist so’n kleiner Haudegen. Jedenfalls parkt er am liebsten fast unter dem Küchenfenster.

Übrigens wird die Zufahrt irgendwann in der Zukunft ein wenig begradigt und um eine kleine Wendefläche ergänzt. Dann brauchen wir nicht mehr hinten parken und teilweise doch recht schweres Zeugs zu Fuß tragen. Dazu braucht es jedoch schweres Gerät in Form eines größeren Baggers, um die riesigen Steine zu entfernen. Helge hat es schon einmal mit seinem eigenen Bagger versucht, aber die Steine waren zu groß und zu schwer dafür.

Helge zu Besuch

Eine erlebnisreiche Zeit zusammen

Unser Besuch kam am Nachmittag und blieb über Nacht. Sie hatten ja in Form ihres Exmos ihr „Zuhause“ und alles, was nötig war, dabei.

Neugieriger Blick auf innere Werte

Ich hab natürlich die Gelegenheit genutzt und mir das gute Stück von innen angesehen – wahrlich imposant, wie geschmackvoll und sinnvoll bis ins kleinste Eck das eingerichtet und ausgerüstet ist (so kenn ich Anne wohl, alles andere hätte mich verwundert!).

Wobei ich mich persönlich auf Dauer schwer damit tät, mich auf eine Fläche von 10 qm zu begrenzen. Dafür „brauch“ ich für mein Gefühl einfach viel zu viel.

Ebenso imposant die verbaute und verstaute Technik. Benny ist quasi eine Kreuzung aus „Bob, der Baumeister“ und „McGyver“, so konnte er den Exmo eben technisch noch optimieren und Stauraum schaffen, wo man keinen vermuten würde.

Benny, Harald & das Solarpanel

Der Besuch montiert das Solarpanel

Benny hatte ein erstaunliches Equipment an Werkzeugen und Dingen an Bord, die er aus allen möglichen Ecken und Winkeln des Fahrzeugs hervorzaubern konnte. Da ist eine erstaunliche Werkstatt an Bord versteckt, die jeden passionierten Hobbybastler vor Neid erblassen lässt.

Das in Kombination mit der Tatsache, dass Benny ein extrem hilfsbereiter Mensch ist, kam uns nun 1:1 zu Gute. Denn so konnten Harald und er sich der Aufgabe widmen, das Solarpanel vorne auf der Stirnseitenblende unserer Veranda zu befestigen.

Das Solarpanel wird montiert vom Besuch

Der Wirbelwind & ich hatten Wichtigeres zu tun!

Jaha, wir mussten nämlich dringend spielen. Ich spiele sehr gerne mit kleinen Kindern, da ist mir auch ein ungeschminktes, unsortiertes Styling egal. Hauptsache mir wird nicht kalt. (Konnte ja nicht ahnen, dass wir fotografiert werden würden, sonst hätte ich mich selbstredend nur für dich aufgehübscht)

Der Kleine und ich richteten eine Wahnsinns-Baustelle ein, für die es diverse, streng einzuhaltende Verkehrsregeln gab, sobald ein Spielzeug-LKW oder -Bagger die Pelonen-Blockade passieren wollte!

Parallel dazu konnte ich mich mit Anne unterhalten und das Neueste vom Neuen austauschen. Das tat mal wieder richtig gut.

Spielen mit dem Besuch

Abendliche Lagerfeuerromantik

Auch die Kulinarik kam nicht zu kurz. Am Abend bereiteten Anne und ich Renskav (feinst geschnittene Fleischstreifen vom Rentier) in der Muurikka über dem Lagerfeuer zu. Das konnte man dann auf Wunsch in die heißen Pitataschen füllen und noch mit Tsatsiki, Coleslaw und einer schlichten, fein gewürfelten Mischung aus Tomate und Gurke veredeln. Maggi, Bengt und Helge waren ebenfalls unsere Gäste beim Essen und es hat allen gut geschmeckt. Lange saßen wir an dem Abend ums Feuer – ein wahrlich runder Tag!

Am nächsten Morgen genossen wir noch ein gemeinsames Frühstück und dann kam leider viel zu schnell der Moment, an dem wir Abschied voneinander nehmen mussten.

Herzlich willkommen zurück irgendwann. Wir wünschen euch Glück und Gesundheit auf allen euren Wegen. <3

Kulinarisches für den Besuch aus Deutschland

2 Antworten

    1. Hej Bob McGyver,

      da freu ich mich aber, dass es gefällt. Ich hoff ja sehr auf eine Wiederholung – und das nicht nur, weil ich noch zahlreiche Ideen für dich hätte. 🙂

      Grüß dä Famillisch

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